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Schweden Dezember 2002 / Januar 2003

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Sylvester endete am frühen Morgen und so kam es, dass es einigen schwer gefallen ist am Neujahrstag aufzustehen. Irgendwie hielt die träge Stimmung den ganzen Tag an, die Kücken (unter 30zig) lebten ihre Depriphase über den ganzen Tag aus, sodass ich mich am Nachmittag auf den Weg ins 45 km entfernte Küstenstädtchen Lysekil machte. Ich hätte gerne das Havets Hus, das Aquarium, besucht, dies war aber leider geschlossen( Nix schlimm, denn ich war vor drei Jahren schon drin). So machte ich einen Spaziergang entlang der Hafenpromenade und in dem alten Kern der Stadt. Annähernd schön ist die Stadt aber nur im Sommer, der Schnee reißt da zwar einiges raus, aber Lysekil ist und bleibt nun mal eine (Hafen-)Stadt.

Webcam Lysikil, leider nicht immer aktiv.

Am Abend mit der Fähre über den Gullmarn-Fjord (Schwedens einziger echter Fjord) nach Uddevalla zum Köpcenter. Schon wieder! mag der aufmerksame Leser jetzt denken - Ja, denn wer zum Frühstück Brötchen will und zu faul zum selber backen ist, muss halt regelmäßig diese Lebenserhaltungscentren ansteuern.

Den 2. Tag verbrachten wir dann wieder Sinnvoll. Zum Hunneberg, auf dem angeblich Elche leben, und Schlitten gefahren, oder was sich sonst noch zum rutschen anbot. Vor zwei Jahren musste dieses Rennen noch nach wenigen Minuten wegen eines Beinbruches abgebrochen werden (Gruß an Sören). Diesmal ging alles gut. Erstaunlich, denn nicht nur kleine schwedische Kinder sind wie die Henker abgegangen, sondern auch Ruth war absolute Spitze in den A und B-Noten.

Quelle: Simon

 

Auf dem Rückweg haben wir dann noch in Vänersborg gehalten. Kurzer Bummel und dann ab ins Café - aufwärmen. 

Der nächste Tag sollte der letzte für Matze, Anne und die Fam. Friedrich sein. Matze und Anne fuhren am frühen Morgen, sie wollten noch in den "Nordens Ark" - Zoo( noch ne Seite in deutsch). Wer Matze kennt, weiß, dass "Frühen Morgen" eine anderer Bedeutung hat als beim normalen Homo Sapiens. Es war schon Hell als wir aufgestanden sind, was bedeutet, dass es deutlich nach 9 Uhr war. Dazu Toilette, Frühstück, packen, usw...  Auch bei den Friedrichs keine Spur von Hektik. Sie genießen den Vorteil, dass sie fast alles im Haus haben und nur wenige Dinge von und nach Schweden schaffen müssen.  

Nicht nur Ruth und Simon spielten stundenlang Twister, selbst der große Simon, eher als Spielehasser  bekannt, war fix dabei.


Wieder Sieger!

Spät am Nachmittag hieß es dann die Koffer verstauen und auf zur Fähre. 

Wie es sich gehört haben wir uns auch richtig verabschiedet. Die einen mit knuddeln..

.

...und die Simons mit Schnee

Am folgenden Tag konnte ich dann meinen Willen durchsetzen und wir fuhren nach Norwegen.  Wir machten auch ein paar Zwischenstopps...

...z.B. um Pappe vor den Küühler zu tun, denn es wollte einfach nicht warm werden im Auto (auch mit Pappe nicht). Dabei fand Kai einen tiefgefrorenen Vogel hinter der Blende. ...

...oder einfach um zu Rauchen und Bilder von der tollen Landschaft zu machen.

Ziel war der kleine Ort Stømsfoss an der Nationalstraße 21 (RV 21). Im dortigen Antik und Handverkhuset hatte ich im letzten Jahr ein Schwedische Lesebuch gekauft. Hier wollte ich unbedingt mal wieder stöbern. Diesmal war aber nur eine frischgebackene, fast schwarze, Waffel drin.

Ein wenig enttäuscht ging es zurück über die RV 21 nach Halden auf die E 6 und über den Svinesund (Ihr glaubt richtig, wenn ihr meint dass das Schweinesund heißen könnte.) nach Schweden zurück. Diese Grenze ist durchaus sehenswert, denn die beiden Länder werden hier durch eine 420 Meter lange und 60 Meter hohe Brücke miteinander verbunden. Kurz hinter der Grenze gibt es verschiedene Einkaufsmöglichkeiten in großen Läden, die teilweise 24h geöffnet haben, damit Norweger hier billig einkaufen können. Billig ist dabei ein relativer Begriff, denn in Norwegen ist es fast alles noch teurer als in Schweden. Wir kaufen deshalb auch nur einige Kleinigkeiten und eine ebenso Kleinigkeit zu Essen (Pizza und Hot Dog), denn auch Autofahren macht hungrig. Oder war es das zittern, in diesem lausig kalten Golf? Ich hatte irgendwo mal gelesen, dass es hier an der Grenze auch Outlet-Factorys, mit Waren aus dem schwedischen Glasreich (Småland) geben soll, was wir aber nicht gefunden haben. Tage später haben Simon und ich uns mehr Zeit zum suchen gelassen und haben die Läden auch einige Kilometer weiter südlich gefunden, aber dazu später mehr.

Wir verließen die E 6 kurz und machten einen Spaziergang durch das winterliche und saukalte Strömstad, aber auch diese Stadt hielt eine Art von Winterschlaf.


Der Blick auf Meer wird durch viele kleine Inseln versperrt.


"Ne Friedel, dass reicht noch nicht, geh mal noch nen Schritt zurück!"

 
Ich friere, bleiben wir noch lange?

 
Hotel am Hafen.


Schöne Aussichten auch im Winter. In Skandinavien sind die Sonnenuntergänge häufig sehr spannend weil kontrastreich und farbenfroh.


Webcam: www.webbkameror.se

Ein sicheres Indiz dafür, dass Kai wieder Schweden verlassen will ist der Schnee. Auch an diesem Tag der Abfahrt schneite es wieder.

 

Das muss doch reinzukriegen sein! Möchte jemand wissen, ob Kai auf den Füssen blieb? 

Noch schnell ein Blick unter die Motorhaube und Christina eingepackt. (Rechts einsteigen ging nicht, weil die Tür seit Tagen festgefroren war, da half auch die Gebläsestufe 3 nichts)

Hier sehen wir sie zum letzten Mal, denn wie Ihr seht - Sieht man nix:

 

Noch schnell ein Bild von einem fahrtüchtigem Golf, man weiß ja nie, bei diesen Sichtverhältnissen!

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