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Schwedenurlaub im März 2008  

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Auch bei den folgenden Seiten habe ich auf viel Text verzichtet und nur wesentliches über die Orte geschrieben. Dafür gibt es wieder viele Bilder, mehr als in jedem Reiseführer, die mehr Lust auf Schweden und die einzelnen Orte machen sollen. Wenn einige Namen mehrfach verlinkt (Blau) sind, führen diese dann, wie auf den anderen Seiten auch, auch zu verschiedenen Seiten.


Einer der Hits des Jahres: Martin Stenmark - 100 År från nu (100 Jahre ab sofort)

Nun galt der Februar und März im Dalsland bisher als Schneesicher. Aber nicht so in diesem Jahr. So wenig Schnee wie in diesem Winter gab es schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Aber wer konnte das Ahnen, als ich im Januar bei Inge und Bernd (Mail)(Web), den neuen Besitzern des Hauses in Färgelanda, anfragte ob ich im März kommen könne. Schnee gab es, aber eine Woche vor meinem Urlaub. Und den konnte ich in Form von kleinen Resten in einigen Straßengräben bestaunen. Dafür gab es die flüssige Variante von Schnee zu Hauff, was das Fahren auf einigen Wegen eher an die "1000 Seen Rallye" in Finnland erinnern ließ. Aber mit so etwas muss man in Nordeuropa ja immer rechnen und so tat das Wetter der Urlaubslaune keinen Abbruch. (Na ja, vermisst hab ich den Schnee schon ein wenig) Und was gibt es sonst noch neues? Die Wölfe sind da. Waren sie bisher nur im värmländischen Grenzgebiet zu Norwegen, gibt es nun auch Rudel im südlichen Dalsland. Ole, der hier früher als Hausmeister fungierte (ihr kennt ihn vielleicht noch von der Schweden03-Seite / 19. Tag), wurden schon drei Scharfe gerissen. Ich entschließe mich bei Spaziergängen in der Dämmerung nicht nur mein Handy mitzunehmen (wichtig bei Unfällen), sondern auch mein finnisches Jagdmesser anzulegen. Und das Schlimmste: Konnte ich im letzten Jahr noch günstig Diesel tanken (0,96 - 1,10€ ja nach Tanke) kostet das flüssige Gold nun zwischen 1,38 und 1,42 € !!!

Den ersten Tag nutzte ich zum Einkauf von Lebensmitteln in Färgelanda und anschließenden Entspannen von der langen Fahrt. Und wie Entspannt man hier oben? Natürlich mit einem nordischen Krimi und Hot Dogs, das spart den Abwasch. 


Re. ist das Gästehaus (Stuga) - Li. das Wohnhaus

In diesem Urlaub wollte ich Altbekanntes wieder sehen, aber auch Neues entdecken, und so ging es am zweiten Tag dann gen Norden, durch das östliche Dalsland. Den ersten Halt machte ich jedoch schon im 4 km entfernten Ödeborg. Durchgefahren bin ich schon oft und die vorgeschichtliche Grabanlage gleich neben der RV 172 hatte ich mir auch schon einmal angeschaut, aber im Ort selber war ich noch nie. Und siehe da, auch hier gab es was zu sehen. Außer dem Wasserfall am Sperrwerk, das wie überall in der Gegend seine Schotten öffnen musste, um den Wassermassen Herr zu werden, hat der Ort auch noch den Fornsalkullen. Das Gräberfeld auf dem Berg besteht aus zehn Hügelgräbern und früher soll hier mal eine Burg gestanden haben. Heute steht hier ein kleines Museum und ein kleiner, wieder aufgebaute, Burgturm. Wie vieles um diese Jahreszeit, konnte man beides  leider nicht besichtigen.


Wasser Marsch in Ödeborg.

Die Qualität der Bilder ist natürlich stark von den Wetterbedingungen abhängig. Stellt euch einfach vor, wie schön es erst bei Sonnenschein sein muss!

 
Einige neue Möbel und TV


Die Landschaft Dalsland, auch historische Provinz genannt.


Die Reste der vorgeschichtlichen Burg, mit dem Heimatmuseum "Ödeborgs Fornsal".

Ein kleiner Blick durch die Fenster zeigt viel versprechendes.

 


Da das Museum geschlossen war, konnte ich auch nicht nach dem Alter des Turmes fragen. Sicher ist, dass nur der große Links aus der Neuzeit stammt und als Wasser- und Funkturm dient.


Blick vom Fornsalkullen auf Ödeborg - Quiz: Wo ist der Bolzplatz?

Weiter ging es Richtung Dals Rostock. In Forsebol fuhr ich aber zuvor noch auf den 160 m hohen Bore Kullen. Aussichtspunkt und frühzeitliche Fluchtburg (Fornborg). Hier besteht auch die Möglichkeit zu Grillen oder zu Picknicken.


Blick vom Bore Kullen Richtung Kroppefjäll.


Ob Ronja hier rüber gesprungen ist? Nein! Aber Mattis ist durch diese kleine Schlucht geritten, als er merkte, dass Ronja weg ist.

Dals Rostock war früher für seine radioaktive Heilquelle bekannt. Im Winter war Dals Rostock ein bekannter Skiort. Hier stand das Kropefjällssanatorium für Lungentuberlose erkrankte Patienten. In dieser Zeit gab es gleich drei Bahnhöfe im Ort. Die Zugstrecke wurde 1879 eröffnet. 1968 wurde der Personenverkehr eingestellt. Heute steht hier der vielleicht kleinste Bahnhof Schwedens. Und aus dem alten Brunnenhotel (gamla Brunnshotell) ist inzwischen ein Heimatmuseum geworden, das im Außenbereich ein Kräutergarten beherbergt.


Der alte Bahnhof wurde im Maßstab 1:2 wieder aufgebaut. An dieser Stelle stand von 1908 bis 1941 das Original. Den Schlüssel gibt es am kleinen Landhandel an der Ecke.


Hier wurde an alles gedacht: Auf dem Schild steht noch Kristiana, wie Oslo Anno dazumal hieß.


Rostocks altes Brunnenhotel - Heute Heimatmuseum mit Kräutergarten

Bevor es zum Handwerkshaus nach Upperud ging, hielt ich noch in Gunnarsnäs. Hier macht der Reiseführer Werbung für die Kirche und den Herrenhof Ekkholmen (Ekkholmens herrgård). Beides ist natürlich nur im Sommer offen. Ich glaube ja, dass die Schweden eine Winterphobie gegen Touristen haben.


Gunnarsnäs kyrka

Ekkholmens herrgård


Pflichttermin im Hantverkshuset in Upperud. Ein Stück weiter ist das Dalsland Museum. Ihr ahnt es schon: Im Winter geschlossen!

Håverud und seine Attraktion, das Aquädukt, ist auf meinen Seiten schon einige male erwähnt worden. Interessant, war der Stopp aber dennoch, weil das alte Flussbett wegen des vielen Regens geflutet war. Im Sommer ist Fluss gestaut, damit genug Wasser für den Dalslandkanal da ist, der hier das alte Flussbett mittels einer Eisenbrücke überquert.

 

Geflutet: Das alte Flussbett >>>

 

(Mehr zur Geschichte des Kanals, siehe unten.)


Die Schleusen bleiben im Winter geschlossen. Keine Touris = kein Schiffsverkehr


Winterschlaf auf dem Kanal!

Weiter Nördlich kurz vor Fengersfors steht in Fröskog eine alte mit Holzschindeln verkleidete Kirche. Sehenswert im Sommer und am Sonntag morgen, denn da ist sie geöffnet.



Auf dem Weg zum Naturreservat Sörknatten überquerte ich den Kanal, der den Ärr mit dem Ånimmen verbindet.

Das kleine Naturreservat Sörknatten kennt eigentlich jedes Kind und jeder Schwedenfan. Hier wurde Astrid Lindgrens Ronja Räubertochter gedreht. Diese Tatsache wird aber Touristisch nicht ausgeschlachtet. Wegweiser zu Drehorten sucht man vergebens. Einzigartig ist das Reservat, durch seinen Urwald und die grauweißen Quarzberge, welches am Rand des Reservates auch noch fleißig abgebaut wird.


Reste des Winters - ein Hauch von Eis auf dem See im Sörknatten.

Zurück ging es bis Melerud über die E 45 , die hier über die weite Ebene Dalboslätten führt. Bei Köpmannebro führt eine hohe Brücke über den Dalslands-Kanal, der 1868 für den Transport von Eisenerz gebaut wurde. Heute eine reizvolle Route für Touristen. Es werden kurze und auch längere Kanalbootfahrten angeboten. In Köpmannebro hat die "Dalslandia" ihren


Die letzte Schleuse vor dem Vänern. Hier beginnt der Dalsland-Kanal


Die "Dalslandia" vor der Drehbrücke, die die E45 bei Bedarf trennt, damit noch größere Schiffe den Kanal passieren können.


Südlich von Billingsfors sah ich dann noch diese zwei Elche auf einem Feld neben der RV 172. Als ich näher ran wollte, verschwanden sie allerdings im Wald.

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