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Møre og Romsdal

Von Runde ging es dann Querfeldein nach Hellesylt am Geirangerfjord. Eine Überfahrt mit der Fähre nach Geiranger ersparte ich mir aber in diesem Jahr. Ich wollte weiter zum Strynfjellet, südlich vom Geirangerfjord.

Auf dieser Seite gibt es einige Links, die zu den norwegischen Seiten von Wikipedia führen, weil ich nichts Adäquates in Deutsch gefunden habe. Wer sich Mühe gibt, kann dort aber einiges an Informationen herauslesen.

Über den Vartdalsfjord (Sula Kommune) ging es wieder auf die E 39 bis Østra. Von dort über die RV 655 bis Hellesylt am Geirangerfjord.

 

Rettungsfahrzeuge bekommen in Norwegen immer die Pole-Position, wie hier bei der Überfahrt über den Vartdalsfjord ----->


Wieder warten auf die nächste Fähre, diesmal in Sæbø. Zeit für einen Rundgang.


Noch ein Rettungsmittel!


Interessante und auch typische Häuser


Die Fahrt über den Storfjord


Da müssen wir hin: Lekneset am Norangsfjorg

Norangsdal

Im Norangsdal fährt man entlang des Lygnostoylvatn, einem See der erst 1908 durch einen Erdrutsch entstanden ist. In ihm kann man noch Reste der alten Straße und die Grundmauern eines aus 9 Gebäuden bestehenden Almbauernhofes sehen.


Die Pflasterung der alten Straße ist noch gut zu erkennen


Grundmauern der alten Gebäude.

Das Norangsdal zieht sich durch ein 1500 Meter hohes Felsmassiv.

 

 


Ein Flußuferläufer am Straßenrand. In Sommer in fast ganz Europa zu Hause


Alte Berghüten am Wegesrand


Auf den Bergen ragen Schneeüberhänge über der Straße

Hellesylt

Am Ende der RV 655 mache ich einen Abstecher nach Hellesylt am Ende des Sunnylvsfjord, dessen Seitenarm der berühmte Geirangerfjord ist.


Blick auf die Fähre von Geiranger nach Hellesylt an der Einmündung des Geirangerfjord

Ein Schiff der Hurtigrute auf Sunnylvsfjord. In den Sommermonaten machen die Hurtigschiffe einen Abstecher in den Geiranger - nur für die Touris.


Hellesylt: Heute und 1934 (Quelle: Norwegen-Freunde.de)

Stryn


Größere Kartenansicht

 

Weiter ging es auf der RV 60 gen Süden nach Grodas, wo ich dann an der Strandpromenade gegessen hatte. Davor und danach Faulenzte ich aber erst einmal ein paar Stunden am und im Wasser des Hornindalssees. Etwa 5 km hinter Godas verbindet sich die RV 60 für 10 km dann bis Stryn mit der E 15. Die E 15 führt nördlich des Jostedalsgletscher bis nach Otta an der E 6. In der Nähe von Helle übernachtete ich dann, um am nächsten Tag fit zu sein für, meiner Meinung nach, schönsten Passstraßen Norwegens - die RV 258 durch das Strynfjellet, dem Gamle Strynefjellsvegen.


Der Fluss Horndøla an der RV 60

Hinter Styn dann einen Blick auf die ersten Ausläufer des Jostedalsbreen, Norwegens größtem Gletscher

Manchmal findet man sie noch alte Brücken am Wegesrand.

Blick von Skora Richtung Stryn. Die E 15 führt Serpentinenmäßig bergauf. Im Tal hatte ich zuvor übernachtet.

Wer Schafe toll findet, ist in Norwegen genau richtig! (Schafe sind doof!)

Oberhalb von Skora teilt  sich die Straße. Die E 15 führt über die Brücke in einen Tunnel. Ich fuhr auf der RV 258 weiter den Berg hinauf durch das Strynfjellet. Sie ist eine der Nationalen Touristenstraßen.

Hier gibt es eine menge Wasser zu sehen.

Auch in anderen Agrarzuständen:

Wenn doch in der Heimat Mal so viel Schnee liegen würde!
(An dieser Stelle höre ich schon das Einsprüche meiner Nachbarn und meiner Kollegen, die Schnee zu hassen scheinen)


Aus die Maus. Der Weg endet im Schnee!


Am Tystigbreen, einem Gletscher nördlich des Jostedaldbreen, kann man auch im Sommer Ski fahren. 

Strynfjellet Sommerski-Center
(Webcam)

Eine aufregende Passstraße!

Schafe müssen hier ja leben,...

...aber campen wie die da - Ne danke!

Der Langvatnet, zum größten Teil noch gefroren...

...und bietet damit ein tolles Motiv! (Die Hütte wurde 2005 abgerissen und durch eine Neue ersetzt)

Das Plumsklo haben sie stehen lassen.

Weiter westlich, Richtung Grotli, gibt es dann auch wieder die ersten Hütten.


Die RV 258 ist einfach aufregend und wird hoffentlich nie von den bauwütigen Norwegern ausgebaut.

Lom - Galdhøpiggen

Bei Grotli ging es dann wieder auf die E 15. Westwärts nach Lom. dort kaufte ich noch was zum Essen ein und fuhr dann weiter auf der RV 55, der Sognefjellsvegen, ins Leirdalen. Die 55 ist zur Touristenstraße ausgebaut worden und führt östlich am Jotunheimen entlang. Beim Dorf Bøverdal machte ich einen Abstecher zum höchsten Berg Norwegens, dem Galdhøpiggen (2.469m), den man über eine 15 km lange Mautpflichtige Straße, oder besser Piste, erreicht. Um auf Norwegens höchster Straße (1837 m) zu fahren, benötigt mein Bulli nur die ersten beiden Gänge, denn es geht auf der ganzen Strecke immer nur Bergauf mit Steigungen von 7 - 12 %.


Webcam: Lom, Zentrum


Beim Dorf Bøverdal ging es links ab zum höchsten Berg Norwegens, dem Galdhøpiggen (2.469m), den man über einen 15 km lange mautpflichtigen Weg erreicht.


Größere Kartenansicht

Blick ins Tal. Gut zu erkennen das
Bøverdalen mit dem  Fluss Bøvre links und die Juvasshütte (Berghütte mit Übernachtungsmöglichkeiten) 1.841 m.ü.N.

  


Oben angekommen, kann man dann auf dem Gletscher Styggebreen Ski fahren.


1999 war ich schon einmal hier oben, da war der Gletschersee aber nicht gefroren und man konnte die abgebrochenen Eisberge auf dem See schwimmen sehen.


Wer glaubt, dass in dieser Eiswüste nix leben kann, irrt. Die Schneeammer brühtet hier sogar.


Und blühen tut hier auch was.

15 km rauf, heißt aber auch 15 km wieder runter. Mein armes Auto! 1999 verlor ich hier meinen Auspuff.

Im Tal fuhr ich dann südlich bis zu einem Parkplatz, auf dem man auch Campen kann. Diesen kannte ich ebenfalls von meiner Tour 1999, und war Froh, dass es ihn noch gab. Entlang der Parallelstraße westlich des Jotunheimen, der RV 51, ist das Übernachten überall ausdrücklich verboten worden. Aber hier an der Nationalen Touristen Straße wurde extra ein Parkplatz zum Übernachten eingerichtet. Nach dem Abendessen saß ich dann mit zwei Familien aus Hamburg zusammen. Und sah es oben am Galdhøpiggen auch noch so aus, als würde es in den nächsten drei Tagen keine Sonne mehr zu sehen geben, so war bereits unten im Tal wieder bester norwegischer Sommer. Das Wetter ändert sich eben schnell in Norwegen. So saßen wir noch bis nach Mitternacht zusammen - das Ende meines Weinvorrates! Am folgenden Tag ging es dann weiter durchs das Breidaæterdalen rauf ins Sognefjell.


Blick aufs Breidsæterdalen

Hier gibt es dann auch wieder jede Menge Wasser zu sehen.

Vom Parkplatz aus fuhr ich also weiter südlich.  Dieser Teil der 55 ist nur zwischen Mai und November befahrbar. Wen wundert's, ist es doch mit 1434 Metern die höchste Passstraße Nordeuropas. Hier gibt es dann die freie Sicht auf die Gletscher Stor-, Leir., Smørstab-, Mardals- und Fannårkbreen. Etwas weiter steht die Sognefjellshytta.


Frühstück mit bester Aussicht.


Der höchste Punkt der Passstraße.


Webcam RV 55


Ein kleines Stück südlich des höchsten Punkts, führt die Straße zur Sognefjellshytta.


Sognefjellshytta

Erinnerungen an Ibsen und Munch, die so angetan waren von ihrer Reise übers Sognefjell, dass sie darüber Gedichte und Geschichten schrieben.


Ende Gelände!

Im Bergsdalen entdeckte ich dann eine Abkürzung: Eine Passstraße über das Hurrungane. Mautpflichtig zwar, es erspart mir aber mind. 130 Kilometer und die Fährfahrt über den Sognefjord.


Unten ist die Straße zu erkennen, die ins Bergsdalen führt. Oben links kann das geübte Auge den Weg erkennen, den ich anschließend gefahren bin.



Blick zurück zum Bergsdalen. Wie man erkennen kann, geht es schon wieder kilometerlang nur Bergauf.

Das Mauthäuschen. Das einzige elektronische daran ist die Schranke, aber es funktioniert wenigstens. Und der Job ist, zumindest im Sommer, sicher.

Fagernes

Am späten Nachmittag war ich dann in Fagernes (norw.) in der Nord-Aurdal Kommune  angekommen, wo ich eigentlich übernachten wollte. Das kann man hier nämlich tun. Direkt in der Stadt am Stondafjorden mit Ausblick auf dem offiziellen Campingplatz. Aber schon von der E 16 aus konnte ich sehen, dass auf dem Platz ein Jahrmarkt aufgebaut war - also nix mit campen und baden. Für eine Pause ist Fagernes, der Zentralort im Valdres, aber immer gut. Eine nette Innenstadt und andere Sehenswürdigkeiten wie das Valdres Volksmuseum mit über 70 Gebäuden und Norwegens größter Trachtensammlung und Volksmusik-Archiv.


Größere Kartenansicht


Da wo die Buden stehen, wollte ich schlafen.

Neben meinem Rastplatz geht ein Hubi zur Landung. Wie ich dann feststellte, konnte man damit Rundflüge über das Valdres machen.

Auch so was gibt es auf dem Stondafjorden.

Der Hubi setzt erneut zur Landung an. Rechts von der Hütte mein weißer Bulli.

Webcam: Fargernes Zentrum

Webcam: Blick auf Fargernes

 
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Ich hatte keine Lust mir einen neuen Schlafplatz zu suchen und weil es auch noch einige Stunden hell sein würde, fuhr ich über Gjøvik am Mjøsa entlang wieder nach Schweden. In Norwegen aß ich noch zu Abend, dann ging es über Kongsvinger über die Grenze nach Charlottenberg. Am späten Abend war ich dann wieder in Färgelanda. Schon ab der Grenze regnete es ununterbrochen. Der folgende Tag sieht nicht viel anders aus. Bei meine Morgentoilette am See konnte ich dann sehen, wie viel Wasser in einer Woche runtergekommen ist. Der Wasserpegel auf dem 150 ha großen See ist über einen halben Meter angestiegen. Einige Boote trieben Kiel oben, andere sind voll Wasser gelaufen und dem sinken nah.

Da an einem Badeurlaub nicht zu denken war, entschied ich mich nach Uddevalla zu fahren. Ein Spaziergang durch die Innenstadt und anschl. shoppen im Torp Köpcenter.


Auch in Uddevalla sind die Folgen der tagelangen Regenfälle sichtbar.


Der Yachthafen von Uddevalla. Im Hintergrund das Bohuslänmuseum.


Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug vor einer Rettungswache. Aber Notärzte gibt es in Schweden nicht. Mit dem Akutbil werden Anästhesiepfleger/-schwestern, zwecks Medikamentengabe, zur Einsatzstelle gebracht. Auch der Rettungswagen ist für Schweden ungewöhnlich. Nicht nur die Farbe, normal ist Gelb, auch die Größe ist, für deutsche Verhältnisse, eher ungewöhnlich. Normalerweise sind VW Transporter, Mercedes E Modelle oder Volvo S 80  im Einsatz.


Endlich wieder Abendessen mit Grill. Das Grillrost hatte ich ja auf der Wiese vergessen.

Am Montag ging es zurück nach Deutschland. Zuvor musste ich aber noch alle Bestellungen meiner Freunde abarbeiten. So fuhr ich nach Munkedal, weil man dort billiger an Schwedische Süßigkeiten kommt als in Uddevalla. Über die E6 ging es dann über die neue Brücke an Uddevalla vorbei Richtung Heimat. 


Westlich von Uddevalla führt die E 6 über die Uddevallabron

In Helsingborg tankte ich noch einmal voll, weil der Diesel in Schweden billiger ist als in Deutschland. Zu meinem Pech entdeckte ich auf der anderen Seite des Öresund in Helsingør dann aber noch eine Automatentankstelle, die nochmals 5 Cent günstiger war. Wer hätte das von den Dänen gedacht?

Am Abend machte ich in Lübeck halt um zu Essen. Arnd und Nadine waren im Prüfungsstress und so kam nur Arnd mit in die Kneipe. Um drei war ich dann wieder zu Hause.

Ende

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