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Sommerurlaub 2009 Schweden - Norwegen 

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20 km hinter Tuddal gelangten wir wieder auf die E 134. Dort bogen wir Richtung Osten ab, Richtung Kongsberg, wo wir die Silbermine besichtigen wollen.

 


Blick ins Tuddal, morgens um 5 Uhr!...


...Die Blase drückte, nach dem vielen Bier!

 

Über den Flugplatz von Notodden führt eine Straße nach Bø.

Wir konnten es nicht lassen und stellten uns in Starposition auf das Rollfeld.

 
Kongsberg

Nach der Gründung am 2. Mai 1624 entwickelte sich Kongsberg schnell zur größten Bergbaustadt des Landes. Bis 1957 wurde hier vor allem Silber abgebaut. Und weil die Norweger keine Ahnung vom Bergbau hatten, holten sie sich Fachleute aus Bayern und Sachsen.

 

 


Mangels Wasser konnte (oder wollte) Simon sich nicht über dem Tuddal waschen. An der Zufahrtsstraße zum Silberbergwerg gibt es eine Badestelle. Hier erfolgte die "Katzenwäsche"

Die Silbergruben bei Saggrenda sind Teil des Norsk Bergverksmuseums. Hier nahmen wir an der knapp zweistündige Führungen teil. Mit der Grubenbahn geht es etwa 2,3 Kilometer in die 342 Meter tief gelegene Kongens Grube. Man sollte sich für die Fahrt, auf der man auch den ältesten Aufzug der Welt sieht, warm genug anziehen, Gehörschutz ist im Eintrittspreis enthalten. Bis in 1.000 Meter Tiefe wurden die Bergleute eingefahren. Das heißt der tiefste Stollen liegt etwa 450 Meter unter dem Meeresspiegel. Bis zu 4.000 Arbeiter, viele davon aus Bayern und Sachsen, waren im 18. Jahrhundert unter Tage beschäftigt. Jedes Jahr begeben sich über 30.000 Besucher in die unterirdische Welt der Stollengänge. Ich empfand die Führung als viel zu flüchtig. Ich hätte mir mehr Zeit gewünscht, für die einzelnen Stollen und Anlagen. Auch wenn ich noch Glück hatte, weil ich als Vorletzter von einem Mann (letzter) begleitet wurde, der sich mit den Besonderheiten der Grube gut auskannte und der mir noch einige besonderheiten des Stollen und der Geologie erklären konnte. Der Mann zeigte mir z.B. auch noch wo Silber zu finden war. Da er offensichtlich zum Betrieb gehörte, schlug ich ihm vor, zukünftig zumindest einmal am Tag eine ausführlichere Führung für geologisch interessierte Menschen zu machen. Er wollte meine Anregung weiterleiten.


Mit dieser Grubenbahn...

...fuhren wir 2,3 km oder ca. 10 Minuten in den Berg hinein.

Immer 8 Personen pro Wagon. 

Nach 10 Min. ist man froh, aus dem Karnickelstall raus zu kommen.

Am "Bahnhof" stehen zwei historische Lokomotiven.

Anhand dieses Plans wurde uns die Grube und deren Größe erklärt. In der Mitte kann man zum Vergleich den Eiffelturm erkennen, der 300 Meter hoch ist.

Im Dauerlauf wurden wir durch die Stollen getrieben.

Der Eingang zum unterirdischen Konzertsaal

 
Nördlich von Kongsberg liegt der Ortsteil Raumyr, wo nach unserer Karte ein Badesee sein sollte. Und wo ein öffentlicher Badesee ist, da ist auch ein Parkplatz mit Übernachtungsmöglichkeit. So ist es fast immer in Skandinavien. Und auch hier in Raumyr. 

Ich hatte auf der Fahrt dorthin im Supermarkt einen großen Pott Pistazieneis gekauft, was mir mein Kumpel Micha, der immer zum Angeln nach Norwegen fährt, empfohlen hatte, gekauft. Was ich nicht wusste, war, dass Simon keine Pistazien mochte. Und weil Lebensmittel in Norwegen teuer sind, versuchte ich den noch fast vollen Pott an Norweger zu verschenken, die ebenfalls auf dem Parkplatz parkten. Die ersten drei schauten mich an, als wäre ich von der GEZ. Die vierte Dame schaute zwar skeptisch, nahm den Pott aber mit. Und die Moral von der Geschicht, ich weiß es nicht!

 

Blick auf den Nybrufossen, der von der 1950 fertig gestellten Nybrua überspannt wird

Grillen ist als Selbstverpfleger die einfachste Art was zu Essen zu bekommen.
 

Der "Waldscheißer" kehrt nach erfolgreicher Notdurft zurück aus der Wildnis.

Währenddessen haben Tanja und ich uns am Badestrand gewaschen.

Am Abend riefen  unsere Freunde Friedel und Christina an und berichteten, von dem schönen Wetter in ihrem Urlaubsort auf der Insel Rømø (Dänemark). Tanja und Simon fuhren an nächsten Morgen, über Schweden, nach Rømø, weil sie die Nase voll hatten von dem schlechten Wetter in Norwegen.

Ich fuhr zurück nach Kongsberg um mir einige Sehenswürdigkeiten anzusehen. Bis 1957 wurde in den Bergwerken vor allem Silber abgebaut.


Schaut man durch die geöffneten Türen, entdeckt man die Hinterhöfe.

Auf der Nybrua stehen verschiedene Skulpturen, die typische Berufe der Bergbaustadt darstellen. Hier ein Wünschelrutengänger.

 
Die Backsteinirche von Kongsberg ist eine interessante Barockkirche, die von 1741 bis 1761 gebaut wurde. Die 2400 Plätze boten den Bergleuten Platz, die sich jeden Tag vor der Arbeit um fünf Uhr hier einfinden mussten, sonst gab es kein Geld. Zur Hochzeit im 18. Jh. arbeiteten über 4000 Menschen, davon viele aus Sachsen und Bayern, in den Gruben. Und so war Kongsberg damals die zweitgrößte Stadt nach Bergen.
Nein, dies ist nicht die Kirche, sondern eine Skulptur am Flussufer, neben dem norwegischen Münzmuseum.

 

Ganz Oben ist die Kabine für die Königsfamilie.

Die Orgel wurde von

Es herrschte eine strenge Hierarchie. Unterm Dach saßen die einfachen Bergleute. Je höher der Stand, desto vornehmer waren die Sitzplätze. Die angesehensten Bürger hatten eine eigene Kabine.

Rundblick durch die Bachsteinkirche

Weiter ging es dann wieder die E134 Richtung Osten nach Dalen.


Kurvig und schmal schlängelt sich die E 134 durch die Telemark.

 
Seljord

62 km hinter Notodden erreichte ich den Ort Seljord. Um den Ort zu erkunden, muss man die Umgehungsstraße E134 rechtsseitig verlassen. Das erste alte Gebäude auf das man triff, war mal wider eine Kirche. Die Mittelalterliche St. Olafskirche von 1180, die dem Hl. Olav geweiht ist und 1971 restauriert wurde.


Innenansichen der...

...St. Olavskirche von 1180.

Eidsborg

Ich verließ die E134 bei Ofte und befuhr die RV 45 nach Dalen.  An der RV 45 steht die Eidsborg Stabkirche (13. Jh.), die dem Schutzheiligen der Reisenden, Nikolaus von Bari, geweiht ist.

 



Der Laubengang.

Noch ein paar Kurven auf der serpentinenreicher Straße RV45 bergab,...

...dann der erste Blick auf den Bandak bei Dalen.

 

Dalen

Noch schnell die Straße bergab und ich bin in Dalen am Ufer des Bandak. Dalen ist eine Ortschaft in der norwegischen Provinz Telemark. Dalen ist Verwaltungssitz der Kommune Tokke. Der Ort hat etwa 2.500 Einwohner. Dalen wuchs nach Eröffnung des 130 km langen Telemarkkanals, der am Nordseeort Langesund seinen Anfang nahm 1892 zu einem Ferienort. Von dieser Zeit zeugt das prächtige Dalen Hotel. Früher setzten die Reisenden von hier die Fahrt mit der Pferdekutsche über das Haukelifjell nach Hardanger fort. Schiffe fahren den Kanal von hier bis Skien.

 
Größere Kartenansicht

 

 

 


Das Rathaus der Kommune Tokke, mit einer Bärenskulptur vor dem Eingang


Bootshafen und Badeplatz gleich neben dem Anleger der Telemarkschiffe...

...mit Museum, Lädchen mit Handwerkskunst und Restaurant am Anleger.


Blick in eines der Museen.

Dalen bildet das westliche Ende des Telemarkkanals.

Der Bandack morgens um 7 Uhr.

Hotel Dalen

Der kleine Ort ist grade so groß, dass es für einen Abendspaziergang reicht, den man auch unternehmen sollte.


Wer was auf sich Hält,...

...verlässt den Ort mit dem Wasserflugzeug.


Wenn ich es Richtig erkannt habe sitzt hier ein Sperber. Die vielen Tiere, die man auch neben der Straße entdeckt, ist für mich schon ein Grund nach Norwegen zu reisen

Der Fluss Tokke, der der Gemeinde ihren Namen gab.

Weit entfernt von EU-Richtlinien, können die Norweger noch Almwirtschaft betreiben.
Die Schlucht Ravnejuvet (Rabenschlucht). Wirft man Papierschnipsel oder Taschentücher hinunter, werden sie von der besonderen Luftströmung wieder nach oben getragen. Es wird jedoch davor gewarnt, den Versuch mit größeren Geldscheinen durchzuführen.


350 Meter geht es steil nach unten.


Da der Überhang mich trägt, ist damit zu rechnen, dass auch zukünftige Generationen die Rabenschlucht besuchen können.
Schaffe gibt es überall neben und auf norwegischen Strassen, darum ist beträgt die Höchstgeschwindigkeit auch nur 80 Km/h.

 

Auch wenn es in Norwegen keine EU-Richtlinien gibt, werden viele Höfe nach den Tod der Bauern, von deren Kindern nur noch als Sommerresidenz genutzt.


Zumindest bleiben so viele alte Gebäude erhalten.

Auf dem Rückweg über die RV 38 nach Dalen...

...noch ein Blick von der anderen Seite auf die Rabenschlucht.

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